Ihr seid alle noch sooo jung! In den späten 50ern, so etwa ab der vierten Klasse, haben wir Jungs im Viertel angefangen, mit den Ami-Kids aus der benachbarten Housing-Area Kontakt aufzunehmen. Danach haben wir auch mit den Pfadfindern engen Kontakt zu den US-Boy-Scouts gehabt, wobei wir bei gemeinsamen Lagern und Aktivitäten die volle logistische Unterstützung der USeless-Army genießen durften. (Trucks, Busse, Zelte und Futter-Rationen, Feiern zu Thanks-Giving, Weihnachten, usw.) Ich hab dann in den frühen Sechzigern mit 14 Jahren begonnen, bei den Amis als Pin-Boy in der Bowling-Alley zu jobben. War voll spannend, aber auch hochgefährlich, besonders am Pay-day, weil da waren die Jungs immer besoffen und schmissen die Kugeln auch mal, wenn du noch in der Grube die Pins am Aufsammeln warst. Wurde mit 5 Mark die Stunde aber auch saugut bezahlt, es gab Sandwiches und Coke für lau bis zum Abwinken und dazu noch ordentlich Dollars an Tip. Da kamen an guten Tagen bis zu 25 Mark für 2 Stunden zusammen. Mein Vater verdiente damals als Facharbeiter 4,50 Mark die Stunde!
Auch damals waren die Zeiten um einiges besser
19 04 2010Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagwörter: 50er, amerika, army, bowling, geschichte, trucks
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