Und so ab 1979 begann meine Jugendzeit. Ich hatte (und habe glücklicherweise immer noch) einen grossen Bruder, der mich immer schon sehr früh zu Orten schleppte, wo ich eigentlich noch nicht hingehörte. Oh jee, die miesesten Kneipen……(lassen wir das..) Mit 15 Jahren war ich so ne richtige “Grüne”. Lange Lockenmähne, die möglichst nie gekämmt wurde. Riesen Holzohringe, Sweatshirts in den Farben lila, orange oder grün. Mit Batictuch um den Hals. Zerschlissene Jeans und meine “Lieblingsjacke” – nämlich Papas alte Motorradjacke aus den 50igern. Ne Wendejacke, innen beige, aussen dunkelblau. Viiel zu gross – aber das war ja das Schöne. Specksohlenschuhe!! Nachmittags traf man sich bei Schulfreundinnen, trank Erdbeertee aus braun-beigen Teetassen ohne Henkel von Nanu-Nana. Wir hörten Cat Stevens bei selbstgedrehten Zigarretten (Samson, Van Nelle) und Räucherstäbchen und “diskutierten” erstmal die Schulsituation, Tierschutz, benachteiligte Kinder und Senioren und – “die Gleichberechtigung” der Frau.
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