Mein Louis ist es, der absolute Superhund. OK, er ist ja auch ein Jagdhund, bzw will er mal einer werden. Meine größte Freude ist es, ihm seine Schwanzspitze vor die Nase zu halten und dann damit zu wedeln, dann gehts rund im Kreis und das verdammt schnell, ist schon doof, wenn die Schwanzspitze genauso schnell ist wie die Nase… Und noch viel besser ist es, wenn ich ihm die Schwanzspitze zwischen den Hinterbeinen durch, unterm Bauch wieder an der Seite raus vor die Nase halte, dann geht der Veitstanz erst so richtig los. Bevor es Futter gibt muss er auch immer warten bis ich ihm den Napf freigebe, das macht er eisern weil es ja sonst nichts gibt. Neulich habe ich ihm sein Abendessen gemacht, bin dann schnell in den Keller und dann gab es unser Essen. Beim Tischabräumen ist mir dann aufgefallen, dass er noch immer vorm Napf sitzt und eine Dreiviertelstunde lang seine Schüssel bewacht hat. Die Sabberfäden gingen bis zum Boden, es hat sich sogar schon eine kleine Pfütze gebildet, aber er hat keinen Ton von sich gegeben und war hochkonzentriert, und nach dem Futtern hat es ihn einfach todmüde umgehauen.
Mein Hund und sein eiserner Wille
19 04 2010Kommentare : Kommentar schreiben »
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Das online Gezocke geht auch manchmal auf den Nerv
19 04 2010Das mit den Spielen im Internet ist immer so eine Sache, dass man manchmal spielt und spielt und spielt, dann ist man sich sicher, für dieses Spiel in der Highscore-Liste einen Platz ganz weit vorne zu haben, und plötzlich kommt eine Meldung, etwa „Dieses Spielergebnis konnte nicht übermittelt werden“ oder so ähnlich. Wenn man Pech hat, ist man zusätzlich noch „rausgeflogen“ und muss sich neu anmelden. Das war das, was ich meinte, dass es jeder von uns schon mal erlebt hat und dass es bei jedem andere Spiele sind, wo das auftritt. Die andere Sache (von Pfiffie erwähnt) ist, dass vor kurzem ein „Reset“ stattgefunden hat, bei dem alle Ergebnisse auf NULL zurückgesetzt wurden. Die Rangliste in der Spielhalle begann damit von Neuem. Das machen wir etwa alle 6 Monate, um das Spiel erneut spannend zu machen.
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Tags: ergebnisse, games, highscore, internet, platzierung, spielen
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Wenn das Spielen mal wieder Freude macht
19 04 2010Normalerweise werdet Ihr das Problem nur selten haben, wenn das Spiel nicht zuuu lange dauert – was aber meistens die Ursache ist: Man spielt, das Ergebnis ist nicht gut genug zum Eintragen und man drückt innerhalb des Spiels auf „Replay“ oder ähnliches und fängt von vorne an – davon bekommt die Spielhallen-Software aber gar nichts mit! So macht ihr in einer Schleife immer weiter, bis dann nach einer halben Stunde oder länger das gewünschte Ergebnis kommt und ihr es eintragen wollt – da hat Euch die Spielhallen-Software aber längst abgemeldet, weil sie so lange nichts von Euch gehört hat und glaubte ihr seid gar nicht mehr da…. – und schon kommt es zum beschriebenen Fehler. Einfacher Workaround: Beim Neustart des Spiels nicht die Funktion innerhalb des Spiels nehmen sondern jedes Mal (auch wenn es geringfügig länger dauert) das Speil über einen der Links in der Spielhalle wieder starten – dann trittt das kaum noch auf.
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Tags: fehler, software, spielen, spielhalle, wettkampf, zocken
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Mein damaliges Aussehen war der Hammer
19 04 2010Und so ab 1979 begann meine Jugendzeit. Ich hatte (und habe glücklicherweise immer noch) einen grossen Bruder, der mich immer schon sehr früh zu Orten schleppte, wo ich eigentlich noch nicht hingehörte. Oh jee, die miesesten Kneipen……(lassen wir das..) Mit 15 Jahren war ich so ne richtige „Grüne“. Lange Lockenmähne, die möglichst nie gekämmt wurde. Riesen Holzohringe, Sweatshirts in den Farben lila, orange oder grün. Mit Batictuch um den Hals. Zerschlissene Jeans und meine „Lieblingsjacke“ – nämlich Papas alte Motorradjacke aus den 50igern. Ne Wendejacke, innen beige, aussen dunkelblau. Viiel zu gross – aber das war ja das Schöne. Specksohlenschuhe!! Nachmittags traf man sich bei Schulfreundinnen, trank Erdbeertee aus braun-beigen Teetassen ohne Henkel von Nanu-Nana. Wir hörten Cat Stevens bei selbstgedrehten Zigarretten (Samson, Van Nelle) und Räucherstäbchen und „diskutierten“ erstmal die Schulsituation, Tierschutz, benachteiligte Kinder und Senioren und – „die Gleichberechtigung“ der Frau.
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Tags: erlebnisse, jugend, ohringe, schulzeit, schutz, tier
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Multimediale Erlebnisse von einst
19 04 2010Meine Kindheit wurde maßgeblich von meinem großen Bruder geprägt, der neun Jahre Älter war als ich. Da lernt man eine Menge „Unsinn“, z.B. die N-Musik kennen. Mein Papa hat den Fernseher ausgeschaltet, weil ihn die „Negermusik“ im Beat Club gestört hat. Als ich dann so frech war und gesagt habe „Das sind die Rolling Stones, da spielt garkein Neger mit“ – habe ich mir noch eine Ohrfeige eingefangen Der Mann war damals ganz modern, kennt Ihr den noch aus der TV – Werbung ? Ende ´69, kurz vor meinem 14. Geburtstag, kam Woodstock in die (west)deutschen Kinos. Das war für mich die Offenbahrung, dass ich nicht so leben wollte, wie es sich mein Vater gewünscht hätte Er hat zwar noch mitbekommen, dass ich trotz meines „Hippielebens“ meinen beruflichen Werdegang geschafft habe, wurde aber im Alter neidisch darauf, dass ich auch als „Vorgesetzter“ bei den Mitarbeitern und Azubis beliebt bin, was er nicht geschafft hat.
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Tags: bruder, hippies, kino, musiker, tv, werbung
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Auch damals waren die Zeiten um einiges besser
19 04 2010Ihr seid alle noch sooo jung! In den späten 50ern, so etwa ab der vierten Klasse, haben wir Jungs im Viertel angefangen, mit den Ami-Kids aus der benachbarten Housing-Area Kontakt aufzunehmen. Danach haben wir auch mit den Pfadfindern engen Kontakt zu den US-Boy-Scouts gehabt, wobei wir bei gemeinsamen Lagern und Aktivitäten die volle logistische Unterstützung der USeless-Army genießen durften. (Trucks, Busse, Zelte und Futter-Rationen, Feiern zu Thanks-Giving, Weihnachten, usw.) Ich hab dann in den frühen Sechzigern mit 14 Jahren begonnen, bei den Amis als Pin-Boy in der Bowling-Alley zu jobben. War voll spannend, aber auch hochgefährlich, besonders am Pay-day, weil da waren die Jungs immer besoffen und schmissen die Kugeln auch mal, wenn du noch in der Grube die Pins am Aufsammeln warst. Wurde mit 5 Mark die Stunde aber auch saugut bezahlt, es gab Sandwiches und Coke für lau bis zum Abwinken und dazu noch ordentlich Dollars an Tip. Da kamen an guten Tagen bis zu 25 Mark für 2 Stunden zusammen. Mein Vater verdiente damals als Facharbeiter 4,50 Mark die Stunde!
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Die gute alte Jugend von mir
19 04 2010Puh, also meine Jugend war vor allem davon geprägt, dass ich minderjährig und damit nicht voll entscheidungsberechtigt und somit ziemlich unfrei war. Das ist eigentlich das erste, was mir zum Thema Jugend einfällt. Ansonsten: hm, es gab noch richtige Winter, aber sowas in der Art hatten wir ja dieses Jahr ausnahmsweise auch mal wieder. Und sonst: Hm, ja, die Klamotten waren anders, die Musik (Vinyl oder Cassette) war anders, im TV kam was anderes und natürlich weniger. Naja, und es gab weniger Menschen und mehr Platz für alle, als Kinder haben wir viel draußen gespielt, z. B. auf einem verwilderten Grundstück hinter’m Haus, dort steht mittlerweile natürlich so’n riesiger Klotz. Sicher gäbe es noch vieles anderes zu berichten, aber mir fällt gerade nicht sehr viel ein, da ich tendenziell eher in der Gegenwart lebe. Was nicht heißt, dass ich mich nicht immer mal wieder gerne an vergangene Erlebnisse erinnere oder alte Musik höre usw.
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